Kölner Kleinstbesetzung

Barth Roemer laden ein

Kölner Kleinstbesetzung 

  

Am Samstag, dem 14. Oktober 2017, fand die zweite Ausgabe der Kölner Kleinstbesetzung statt.

Wir möchten Danke sagen, tausendfach Danke!
Danke an alle, die zum Gelingen dieses phänomenalen Abends beigetragen haben!
Danke an die Kolleg*innen, Danke an all unsere Auf- und Abbau- und Kassenhelfer*innen,
Danke an die "Gasthaus"-Belegschaft, und vor allen Dingen
Danke an Euch alle, die Ihr freudig und offen Eure Neugierde bewahrt und nach wie vor zu Livekonzerten geht!

Und jetzt lassen wir einfach unsere musikalischen Gäste und einen Teil unseres Publikums sprechen:

"Sach ma, Köln, was war DAS denn gestern? (...)
Danke an Astrid und Philipp, dass Ihr mich vor DIESEM (jawohl: DIESEM*) Publikum habt spielen und dazu noch eine so beeindruckende und sympathische Kollegin wie meike koester habt kennenlernen lassen.
*= das, das alle Plätze besetzt, vom ersten Ton an voll dabei ist und nach dem gemeinsamen Abschlusslied sogar von den Sitzen springt - ich hätte sie gerne alle mitgenommen, aber mit dem Klavier im Auto ist immer so wenig Platz."
(Tim Köhler, Bamberg)

"Tim schreibt mir aus der Seele, genau so war's. Ein Abend zum noch lange von zehren :) Seufz! Ach könnten wir doch in dieser Konstellation (Tim, Astrid, Philipp, DAS Publikum) mal ein paar Tage / Wochen auf Tour gehen.
Herzlichen Dank an Barth | Roemer für die tolle Idee, professionelle Organisation, gesungene Ansagen und prima eigene Musik! Danke an Tim für die tollen Songs und gut gelaunten Ansagen, und Danke an das Publikum für so viel positive Energie, freudige Stimmung und Tätowierbereitschaft. Es ist wieder ein hübsches Sümmchen für Ärzte ohne Grenzen zusammengekommen!"
(meike koester, Braunschweig)

"(...) Euch zu sagen, wie toll mir der Abend wieder gefallen hat. Dass ich Euch toll finde, klaro, ist mir immer wieder eine große Freude. Aber dann auch noch diese Meike Koester, der Hammer, ganz große Klasse! Echt eine große Besetzung, Eure kleine Besetzung."
(Tanja Z., Köln)

"Kleinstbesetzung...
... mit größtem Unterhaltungsfaktor! Ihr Lieben, vielen Dank für diesen zauberhaften Abend! Gott sei Dank kann man reale Erlebnisse wie Livemusik (noch) nicht digitalisieren!"
(Ulla und Jochen H., Köln)

"Danke für einen tollen Kleinkunstabend!"
(Birgit D., Bochum)

"Ja, es war einfach toll!!! Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal dabei!"
(Simone S., Waltrop)

"Eure Gästeauswahl ist immer große Klasse und ihr natürlich auch :-) Wir kommen wieder auch wenn wir eure nächsten Gäste mal wieder nicht kennen, aber wir wissen - es lohnt sich!!!"
(Hans D., Bochum)

 

 

 

 

 

 

  

 

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Nachbetrachtung

 

Sonntag, 23. April 2017

Die erste Kölner Kleinstbesetzung ist vorbei, und wir sind noch völlig beseelt von dem, was da
gestern im Gasthaus im 1/4 geschehen ist. Der Abend hat unsere kühnsten Erwartungen bei
weitem übertroffen

Was hatten wir erwartet?

 

Wir hatten uns ausgemalt, dass wir mit einigen musik- und kleinkunstinteressierten Menschen und drei wunderbaren KollegInnen einen schönen Konzertabend gestalten könnten. So weit, so gut.
Aus den „einigen Menschen“ wurden dann mehr, als wir in unseren kühnsten Träumen zu hoffen gewagt hätten – die Veranstaltung war restlos ausverkauft. Wir mussten sogar Leute wegschicken. Glücklich die, die sich frühzeitig im Vorfeld Karten gesichert hatten, denn ihnen war ein Sitzplatz im Raum direkt vor der Bühne garantiert.

Spätestens, als nach unserem Eröffnungslied KLARA und Mona Roth die Bühne ausfüllten – sowohl mit ihrer Präsenz als auch mit ihrer Musik -, wollte dieses breite Grinsen mein Gesicht nicht mehr verlassen. KLARAs charmant vorgetragenes, durchaus humorvoll hintersinniges Neues Deutsches Chanson traf eine ganze Menge ZuhörerInnen genau dort, wo Musik m.E. treffen sollte: im Herzen und im Hirn. Das war in vielen glänzenden Augenpaaren deutlich zu lesen. Derweil wurde ich den Eindruck nicht los, dass auch KLARAs Endorphinhaushalt ein klein wenig durcheinanderkam. Dies gewiss auch ein Verdienst dieses unglaublich freundlichen, aufmerksamen, höchst interessierten und wohlwollenden Publikums. Nach gefühlten zehn, in Wirklichkeit aber viel zu kurzen 40 Minuten verließen die Damen unter stürmischem Applaus die Bühne.

Kurze Pause.

Markus Segschneider. Ein Mann, eine Gitarre. Und eine Art, diese zu bedienen, dass im besten Sinne nicht mehr klar ist, wo vorne und wo hinten ist. Wo ist der Bass? Wo das Schlagzeug? Und da muss doch mindestens irgendwo noch eine zweite Gitarre sein. – Nein, Markus macht das alles alleine. Wer nun aber auf melodie- und rhythmusfreie, Freejazz-angehauchte Kompositionen gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Markus spielt eine wunderschöne Musik, mal zum Träumen, mal zum Staunen. Lediglich die Frage, die mir ein Gast in der Pause stellte, bleibt unbeantwortet im Raum: „Wie macht der das?“ Und dann ist der Künstler auch noch nett - erzählt kleine Geschichten zu den Stücken und hat eine unglaublich sympathische Art dem Publikum gegenüber. Womit wieder einmal bewiesen wäre: wer so richtig gut ist, muss nicht zwangsläufig ein eingebildeter Schnösel sein.

Kurze Pause.

Nun nahmen wir uns die Freiheit, auch noch einen Auszug aus unserem Groove-Chanson-Programm zu spielen. Ob wir gut waren? – Ich hab nicht die blasseste Ahnung. Ob es uns gut getan hat? – Und wie! Weiter vorne habe ich von dem sensationellen Publikum geschwärmt, und nun trug ebenjenes uns auf irgendwelchen Schwingen irgendwo hin. Ich entschuldige mich für diesen pathetisch-poetischen Ausbruch. Es kam gerade so über mich.

Wie kann ich den grandiosen Abschluss dieses denkwürdigen Abends adäquat beschreiben? KLARA, Mona, Markus, Philipp und ich zusammen auf einer Bühne, die für Kleinstbesetzungen optimal und für fünf Leute angenehm kuschelig ist. Wir spielten einfach noch zwei Lieder zusammen, und das drückte genau das aus, was wir erreicht haben wollten: mit drei wunderbaren KollegInnen einen schönen Konzertabend gestalten.

Résumé:
Wir hatten großartige Gäste, wir hatten mit Neuem Deutschem Chanson, Fingerstyle Gitarre und Groove Chanson eine spannende musikalische Mischung, wir hatten eine wunderbare Bühne an einem herrlichen Veranstaltungsort, wir hatten Kein Kölsch für Nazis, und wir hatten das beste Publikum der Welt.
Ich glaube, so etwas hat einen Namen. Es heißt Glück.

Nachsatz:
Wir wollen wieder glücklich sein. Deshalb haben wir die zweite Kölner Kleinstbesetzung auf den 14. Oktober 2017 terminiert.